Goaßlschnoitzer

D´ Arzter Goaßlschnoitzer im Jahre 2009 hinten von links: Scheck Hans, Hellmuth Stephan, Mayer Thomas, Mayer Paul, Klapfenberger Franz jun. Lankes Alois vorne von links: Mayer Andreas, Überegger Alfred jun., Guggelberger Johannes
Die Arzter Goaßlschnoitzer wurden im Jahre 2003 gegründet. Die Idee eine eigene Schnalzergruppe in Eisenärzt ins leben zu rufen war schon längere Zeit vorhandenen. Nachdem man am dritten Juli-Sonntag nach dem Gaufest in Berchtesgaden noch beim Berg-Café Reiter Eisenärzt eingekehrt war, und man da Paul Mayer, einen ehemaligen Siegsdorfer Goaßlschnalzer, als Lehrer gewinnen konnte, gründete man kurzerhand die Arzter Goaßlschnoitzer, nachdem man telefonisch Alfred Überegger jun. als Ziachara gewinnen konnte. Die Gründungsmitglieder waren Stephan Hellmuth, Franz Klapfenberger jun., Alois Lankes und Hans Scheck. Kurz danach kam auch Hubert Hasselberger jun., welcher zuvor schon mit Franz Klapfenberger jun. bei den Siegsdorfer Goaßlschnalzern etwas Erfahrung sammeln konnte dazu. Es wurden die ersten Probe-Abende durchgeführt, und manch einer wollte schon das Handtuch werfen, galt es doch ein gutes halbes Jahr mit „Trockentraining“ und ohne musikalische Begleitung zu verbringen. Als sich bei allen die ersten Erfolge, bzw. annehmbaren Schläge einstellten, ging man an das Einstudieren der ersten Stücke.
Beim Maibaumaufstellen 2004 in Eisenärzt traten die Arzter Goaßlschnoitzer erstmals öffentlich auf, und bestanden ihre Feuertaufe auf das vortrefflichste. Weitere Auftritte waren das Brückenfest in Eisenärzt, das Gartenfest des Vereins und die Almtänze.
Nach und nach kamen nun Thomas Mayer, Johannes Guggelberger und Andreas Mayer dazu. Das Repertoire an Stücken wird seitdem kontinuierlich ausgebaut. Im Jahre 2008 konnte schließlich auch der „Lehrmeister“ Paul Mayer dazu gewonnen werden mitzuschnalzen, wenn Not am Mann ist. Im Januar 2010 kam schließlich noch der dritte Sohn unseres Lehrers, Markus Mayer, dazu. Somit bestehen die Arzter Goaßlschnalzer inzwischen aus 11 Mann, und sind mit Ihren Goaßl´n viel unterwegs.
Zur Erklärung sei noch erwähnt, dass es sich nicht um das Aperschnalzen, wie es vorwiegend im Rupertiwinkel zu Hause ist, sondern um das Schnalzen mit Fuhrmannspeitschen handelt.
